Lions Club Hildesheim zeichnet zwei Absolventinnen der HAWK aus

Erscheinungsdatum: 19.10.2026

Der Hildesheimer Lions-Preis 2026 ging in diesem Jahr an HAWK-Absolventin Anna Junker, Kommilitonin Lea Hübner erhielt einen Sonderpreis anlässlich des 20-jährigen Jubiläums dieser besonderen Auszeichnung. Traditionell zeichnet der Lions Club Hildesheim am Tag der Restaurierung herausragende Abschlussarbeiten des Masterstudiengangs Konservierungs- und Restaurierungswissenschaft an der HAWK  aus. 

Seit 2007 honoriert der Lions Club mit dem Hildesheimer Lions-Preis besondere wissenschaftliche Forschungsleistungen. Der Tag der Restaurierung bildet jedes Jahr den Höhepunkt des Studienjahres und umfasst Vorträge der Absolventinnen und Absolventen des Abschlussjahrgangs sowie die feierliche Zeugnisübergabe. Die Preisverleihung ist seit vielen Jahren fester Bestandteil dieses besonderen Tages und markiert für die Studierenden den Übergang vom Studium in das Berufsleben und den finalen Höhepunkt des Masterstudienganges.

„Mit dem Masterstudiengang Konservierungs- und Restaurierungswissenschaft verfügt die HAWK über ein Ausbildungsangebot mit großer Bedeutung nicht nur in der Region, sondern weit darüber hinaus. Die Absolventinnen und Absolventen leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unseres kulturellen Erbes. Die Qualität der eingereichten Abschlussarbeiten beeindruckt uns seit vielen Jahren. Deshalb haben wir uns entschlossen, unser Engagement auszubauen und künftig neben der Hauptpreisträgerin oder dem Hauptpreisträger weitere herausragende Leistungen zu würdigen“ so Hendrik Wiegmann, Präsident des Lions Club Hildesheim. Außerdem verdoppelte der Lions Club das ausgelobte Preisgeld.

Prof. Katja Scholz-Bürig, Vizepräsidentin für Studium und Lehre, würdigte in ihrem Grußwort die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen sowie die Bedeutung ihres zukünftigen Wirkens. „Sie verbinden das Wissen um traditionelle Methoden mit der Kompetenz, modernste Technologien wie KI souverän einzusetzen, lobte sie. „Ihre Aufgabe wird es sein, die Spuren der Vergangenheit für die Zukunft zu sichern, die Geschichten zu bewahren, die uns als Gesellschaft verbinden, und Räume zu schaffen, in denen sich Kultur entfalten kann. Sie werden diejenigen sein, die mit Verstand, Herz und Hand dafür sorgen, dass das Fundament unserer Gesellschaft erhalten bleibt. Diese Verantwortung ist groß, aber sie ist ein wundervolles Privileg“, so Scholz-Bürig weiter.

Für den diesjährigen Preis standen vier Abschlussarbeiten zur engeren Auswahl, die die fachliche Bandbreite der Restaurierungswissenschaft an der HAWK eindrucksvoll widerspiegeln. Die Forschungen beschäftigen sich mit der Entwicklung von Notfallübungen für Kulturgut, Restaurierungsprojekten in der Ukraine sowie materialwissenschaftlichen Untersuchungen zu Fixativen für wasserlösliche Schreibmittel und Verwitterungsphänomenen an Sandsteinen des Kölner Doms. Die Jury des Lions Club Hildesheim würdigte dabei das durchweg hohe fachliche Niveau, den wissenschaftlichen Anspruch und den ausgeprägten Praxisbezug der eingereichten Arbeiten.
Der Hildesheimer Lions-Preis 2026 ging an Anna Junker für ihre Abschlussarbeit „Salzinduzierte Verwitterung dolomitisch gebundener, sogenannter Schlaitdorfer Sandsteine im südlichen Strebewerk des Kölner Doms – Wechselwirkungen zwischen Gefüge, Klima sowie Feuchte- und Salztransport“. Sie erhielt ein Preisgeld von 1.000 Euro von Lions-Präsident Hendrik Wiegmann überreicht.
Eine weitere Auszeichnung erhielt Lea Hübner für ihre Arbeit „Notfallübungen für Kulturgut. Entwicklung eines Konzepts am Beispiel der Kultureinrichtungen am Hildesheimer Domhof“. Lea Hübner erhielt ein Preisgeld von 500 Euro.

 

Bildunterschrift (v.l.): Lions Preis 2026: Lions-Präsident Hendrik Wiegmann, Anna Junker, Lea Hübner und Prof. Ulrike Hähner bei der feierlichen Übergabe der Ehrungen.


Über den Lions Club Hildesheim

Der Lions Club Hildesheim engagiert sich seit vielen Jahren für soziale, kulturelle und gemeinnützige Projekte in Stadt und Region. Als Teil der internationalen Lions-Bewegung setzen sich seine Mitglieder ehrenamtlich unter dem Motto „We Serve“ für das Gemeinwohl ein. Durch Spendenaktionen, Benefizveranstaltungen und die Unterstützung lokaler Initiativen fördert der Club gesellschaftliches Engagement und leistet Hilfe dort, wo sie benötigt wird.